Ob dunkel, hell oder gar weiß, in allen erdenklichen Varianten, bitter, zuckersüß oder scharf, Schokolade ist allseits bekannt und beliebt. Doch welche der Sorten ist die Beliebteste? Welche eignet sich wozu am besten? Der leckerste Test aller Zeiten.
Schon vor 500 Jahren schätzten die Ureinwohner Amerikas den Kakao. Allerdings noch nicht als Schokolade. Sie nutzten die Kakaobohnen, um daraus ein Getränk herzustellen. Das “bittere Wasser”. Kakao Bohnen wurden zerrieben und die Flüssigkeit in Behälter aufgefangen. Daher wohl auch der Name Bitterschokolade. Der heutige Geschmack, der zartbitter Schokolade entsteht durch sehr wenig Zuckeranteil. Um so mehr Kakaobutter der Schokolade entzogen wird, um so dunkler wird diese. Milch wird in kleiner Menge dazugegeben, um die Festigkeit zu erhalten. Der Geschmack von zartbitter Schokolade wird durch höheren Kakaoanteil immer stärker. Zwischen 40% und 100% variiert der Anteil. Das Herbe dieser Schokolade ist wirklich eine Geschmacksache. Zartbitter Schokolade lässt sich gut verarbeiten für Trüffel, Plätzchen, reinen Schokoladen Pudding und für Torten. Herrentorte zum Beispiel. Wer auf die Figur achtet, der muss beim Naschen von dunkler Schokolade kein schlechtes Gewissen haben. Wer zu Herzinfarkten neigt, sollte sich jeden Tag ein Stück gönnen. Im Kakao sind Antioxidantien enthalten, die davor schützen sollen.
Helle oder auch Milchschokolade genannt, enthält Kakaomasse, viel Kakaobutter, Zucker und Milch. Für das Aroma sorgt die Bourbon Vanille. Die Helle Schokolade besteht aus 32% Kakaoanteil. Eigentlich zanken sich im Geschmack die Milch und der Kakao. Beim ersten Genuss auf der Zunge sticht der Kakao deutlich heraus. Der Milchgeschmack lässt nicht lange auf sich warten. Wie ein Kakaotrunk, nur im Stück. Allerdings ist geschmolzene helle Schokolade zum Verzieren von Plätzchen und Kuchen bestens geeignet. Ein Genuss für Kinder sind Cornflakes Kekse.
Im Gegensatz zu Heller – oder dunkler Schokolade enthält die weiße Schokolade keine Kakaomasse. Kakaobutter und Milch sind die eigentlichen Bestandteile der Schokolade. Die Zutaten sind auch hier Zucker und Vanille. Das Kakaopulver wird in einem Verfahren der Kakaomasse einfach entzogen. Erstmalig angewendet 1930 von Chocolatiers in der Schweiz. Weiße Schokolade ist ein sinnlicher Genuss. Zart schmelzend gibt sie beim Verzehr den süßen Geschmack frei. Bei der Herstellung wird weiße Schokolade auch gerne mit Früchten oder Nüssen gemischt. Bei anderweitiger Verwendung steht die weiße Schokolade bei der dunklen nicht im Schatten. Hervorragend geeignet als Kuvertüre ist die zarte Schokolade zum Verzieren für Kuchen, Keksen und Pralinen. Geschmolzen und warm auf Eis serviert, ein Genuss.
Bildquelle: iwona golczyk/ pixelio.de
Leave Your Comments Below